Die Berufsakademie

 
 

Unser Leitbild

 

Theorie und Praxis

Im Rahmen des dualen Ausbildungsgangs Soziale Arbeit an der Berufsakademie Wilhelmshaven und in Kooperation mit den Praxisbetrieben ist die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis von großer Bedeutung. In diesem kooperativen Zusammenhang sehen wir uns verpflichtet, dem fachwissenschaftlichen Anspruch Sozialer Arbeit insbesondere auf Ermöglichung kritisch-reflexiver Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Bedingungen und Entwicklungen ebenso zu ermöglichen, wie den Erwerb der für eine professionelle Praxis unerlässlichen Kompetenzen. Dies unter kontinuierlicher Bezugnahme auf und Reflexion von Wissensbeständen und Deutungsangeboten – insbesondere kritischer Wissenschaften.

Fachwissenschaftliches Selbstverständnis

Für unseren generalistisch konzipierten Ausbildungsgang profilbildend und von großer Bedeutung für das Curriculum, aber ebenso für eine Kultur des Sozialen an den Lernorten ist die Orientierung an einem fachwissenschaftlichen und professionellen Selbstverständnis kritisch-reflexiver Sozialer Arbeit. Für ein solches Selbstverständnis grundlegend ist die Bezugnahme auf einen theoretisch selbstbestimmten Gegenstand (Objektbereich) sowie auf daraus resultierende Funktionen und Aufgaben. Als Gegenstand Sozialer Arbeit betrachten wir „Prozesse und Auswirkungen sozialer Ausschließung“. Dermaßen theoretisch und gegenstandsbezogen orientiert geht es Sozialer Arbeit in Wissenschaft, Lehre und Praxis grundsätzlich (und das heißt: arbeitsfeldübergreifend und lernortübergreifend) um die Thematisierung, Vermeidung, Bearbeitung von Prozessen und Konsequenzen sozialer Ausschließung sowie um die Ermöglichung von Teilhabe und Teilnahme (Partizipation).

Toleranz und Anerkennung

In Übereinstimmung mit den formulierten Prinzipien einer kritisch-reflexiven Sozialen Arbeit, werden in unserem Ausbildungsgang Demokratie, Toleranz, Partizipation, Transparenz, Anerkennung und Solidarität geachtet und gelebt. Basierend auf diesen Prinzipien ist es nicht hinnehmbar, wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer körperlichen, geistigen, seelischen Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen, ihrer Religionszugehörigkeit, wegen ihrer sexuellen Orientierung oder auch aus anderen Gründen diskriminiert, moralisch diffamiert oder ausgeschlossen werden.

Diversität und Teilhabe

Studierende und Mitarbeiter*innen verpflichten sich auf eine Kultur des Sozialen, auf eine Kultur der Vielfalt und auf eine Kultur der Anerkennung, in der jeder einzelne Mensch in seiner Individualität respektiert, wertgeschätzt und unterstützt wird. Im Umgang mit Einzelnen oder Gruppen bedeutet dies innerhalb und außerhalb der Hochschule bzw. der Berufsakademie: die Ablehnung diskriminierender und ausschließender Praxen, und zwar zugunsten eines subjekt- und lebensweltorientierten Verständnisses von Vielfalt und Verschiedenheit, das darüber hinaus die gesellschaftlichen Bedingungen reflektiert und kritisiert, die viele Menschen vom Zugang zu gleichen Teilhabechancen und Teilhabemöglichkeiten ausschließen.
 
 
 
 

Akademieleitung

Dr. Eva Maria Haarmann

evamaria.haarmann@ba-whv.de
Telefon 04421 988 413 Mobil 0171 3883404
 

Studiensekretariat

Bärbel Kahl

baerbel.kahl@ba-whv.de
Telefon 04421 987333-0

Nancy Mahnken

nancy.mahnken@ba-whv.de
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Hauptamtlich Lehrende

 
 

Lehrbeauftragte

 
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